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Berliner Forschungslandschaft (Berlin Science Survey)

(05/2020 - 04/2022)

 


Projektleitung: Prof. Dr. Martin Reinhart, Dr. Jens Ambrasat

Mitarbeitende: Dr. Denise Lüdtke, Fabian Schaffer


 

Ziel des Projekts ist eine Dauerbeobachtung der Berliner Forschungslandschaft mit Blick auf die Veränderungen in der Forschungskultur und den Forschungspraktiken. Dafür wurde der Berlin Science Survey (BSS) entwickelt, der in regelmäßigen Abständen die Erfahrungen und Meinungen der Wissenschaftler:innen im Berliner Forschungsraum erhebt. Das Panel ist ein zentraler Baustein eines umfassenden Monitorings im Objective 3, wo es in Ergänzung zu Daten aus andere Quellen (z.B. statistischen und bibliometrischen) Indikatoren liefert, um die durch die Berlin University Alliance (BUA) angestoßenen Veränderungen im Berliner Forschungsraum zu evaluieren und zu reflektieren. Hierbei arbeiten wir eng mit dem Projekt Wissenschaftsbefragungen am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsbefragung (DZHW) zusammen. Die DZHW-Wissenschaftsbefragung ist ein wichtiger Ausgangspunkt für den Berlin Science Survey (BSS) und liefert interessante, bundesweite Vergleichsdaten zu zentralen Themen wie Forschungsqualität und Open Data.

Schwerpunkt des Berlin Science Survey sind die Perspektiven der Wissenschaftler:innen. Ihre Erfahrungen und Einschätzungen, sowie die teils sehr unterschiedlichen fachkulturellen Gegebenheiten sollen im Monitoring Berücksichtigung finden. Das Projekt möchte durch die regelmäßigen Befragungen die Forscher:innen teilhaben lassen an den Veränderungen und der Gestaltung im Berliner Forschungsraum (partizipative Steuerung). Im analytischen Fokus stehen dabei die Veränderungen der Diskurse, Einstellungen und Praktiken der Forschenden im Zusammenhang mit den infrastrukturellen Neuerungen im Rahmen der BUA.

Darüber hinaus ist das Projekt Grundlage für die Forschung am RMZ, unter anderem zu den Themen Wissenstransfer, Forschungskooperationen, Open Science und Forschungsqualität.

 


gefördert durchBerlin University Alliance
in Kooperation mitDeutsches Zentrum für Hochschulforschung und Wissenschaftsforschung